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| 9. Spieltag TSV Russee 2 - FC Süd Kiel 2 3:2 (3:0) |

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28.09..2008
Saison 2007/08, 09.Spieltag
TSV Russee 2 - FC Süd Kiel 2
3:2 (3:0)
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Aufstellung: |
(1) K.Grammerstorf
(2) M. Garleff - (5) M.Büssinger - (3) H. Akyol
(4) F.Kondritz - (6) J.Borghardt
(8) M.Krüger - (10) A.Scheumann - (7) M.Wolf
(9) T. Öztop - (11) M. Tuchel ------------------------------------------------------- Bank: (12) L. Höltig, (13) T. Erik, (14) T. Hankel, (15) J. Duda ( -------------------------------------------------------
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Auswechslungen:
(45.Min.) Erik für Scheumann
(55.Min.) Duda für Wolf
(57.Min.) Hankel für Borghardt
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| Tore: |
1:0 Tuchel (12.min./ Vorlage Krüger), 2:0 Wolf (20.min./ Vorlage Scheumann), 3:0 Tuchel (44.min./ Vorlage Büssinger) 3:1 Nr. 8 (63.min.), 3:2 Nr. 14 (75.min.) |
| Spielbericht: |
90 Minuten...Ein Spiel hat 90 Minuten... 90 Minuten...90 Minuten...
Die Damenmannschaft trat am Sonntagnachmittag im Prestigeduell gegen Klausdorf auf dem Russeer A- Platz an. Um dem Kartoffelacker, auch B- Platz genannt aus dem Weg zu gehen trug die Zweite ihr Heimspiel im Hammeraner Wald aus. Die Startaufstellung vränderte sich zu der im Intertürkspiel nur auf einer Position. Für Ligaleihgabe Dennis Puschzian spielte Joern Borghardt im defensiven Mittelfeld. André Scheumann behielt trotz Rückkehr des wieder genesenen Vize-Kapitäns Tamer Erik den Platz hinter den Spitzen. Zu Recht, aufgrund seiner starken Partie gegen Intertürkspor.
Mit Süd Kiel kam ein ganz anderer Gegner als die spielstarken Ostuferaner. So entwickelte sich ein körperbetonteres, hektischeres Spiel. Die Ordnung stimmte auf Seiten der Russeer zwar, auch war man von Beginn an tonangebend, aber das klare und ordentliche Aufbauspiel fehlte des Öfteren.
Doch die Zweite machte sofort Druck. Der erste Spielzug über die rechte Seite. Scheumann schickte „Platzhirsch“ Martin Krüger, der auf den ihn überholenden Kondritz ablegte. Mit einer scharfen Hereingabe gab es die erste Kopfballmöglichkeit, doch Öztop verpasste knapp den Ball und Wolf direkt hinter ihm mit seiner unerwarteten Chance das Tor. Doch die Richtung und das Tempo waren nun vorgegeben. Ein Angriff folgte dem nächsten. In der zwölften Minute war es soweit. Krüger, von Scheumann steil geschickt setzte sich unwiderstehlich gegen seinen Gegenspieler durch und spitzelte den Ball zu Tuchel in den Sechzehner. Dieser täuschte seinen Bewacher und zog in die Mitte und vollendete im Fallen mit links in die rechte untere Ecke. 1:0!
Im weiteren Verlauf wurde nun auch die Stärke der linken Seite entdeckt. Protagonist dort Mischa Wolf. Dieser erlief sich in der zwanzigsten Minute einen Pass von Scheumann durch die Nahtstelle der Abwehr, zog von der linken Strafraumseite zum Tor und vollendete eiskalt flach am Keeper vorbei ins Netz. 2:0!
Nur eine Minute später dasselbe Spiel, Wolf schüttelte an der Torauslinie zwei Gegner ab und schob im Fünfer in die Mitte. Öztop verfehlte den Ball, die mitgelaufenen und sträflich freigelassenen Tuchel und Krüger mussten mit ansehen, wie der Ball an ihnen vorbeitrudelte.
Die nächste Großchance erarbeitete Mirco Garleff. Am eigenen Sechzehner gewann er das Spielgerät und sprintete damit nach vorne. Per Doppelpass gelang er von der rechten Seite in den Strafraum. In der Mitte völlig frei die beiden Russeer Stürmer, da die komplette Süd Kieler Abwehr fälschlicherweise Abseits reklamierte. Doch Garleff traf unglücklicherweise den Ball beim Passversuch nicht richtig und der Gästekeeper konnte klären. Im Gegenzug kamen die Gäste zu ihrer zweiten Torchance. Dabei kamen sich Akyol und Keeper Grammerstorf bei einem hohen Ball in die Quere und produzierten so fast ein Eigentor. Zuvor Musste Grammerstorf noch einen Kopfball nach einer Ecke über die Latte lenken.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Rot-Blauen auf 3:0. Marco Büssinger spielte Tuchel mit einem 40 Meter Pass frei und dieser war vor dem ihm entgegeneilenden Torwart am Ball und vollendete per sehenswerten Heber zu seinem siebten Saisontor.
Der Gästekeeper, der schon kurz zuvor Gelb für sein ewiges reklamieren bekommen hatte, ließ diesmal seinen Ärger an der Abwehr aus. Noch auf dem Weg zum Pausentee wurde er so ausfallend, das der gute Schiedsrichter ihn per Gelb-Rot zum Duschen schickte.
André Scheumann klatschte nach getaner Arbeit mit Tamer Erik ab, der für ihn eingewechselt wurde.
Die zweite Hälfte nutzten die Russeer zum Offensivfußball. Grandios der Spielzug über den bärenstarken Krüger. Über seine rechte Seite gesprintet legte er die Pille zu Tuchel in die Mitte, der mit dem Rücken zum Tor den Ball direkt und blind zum langen Pfosten weiterleitete. Dort kam im höchsten Tempo Mischa Wolf angerauscht und hatte aus drei Metern Entfernung freie Schussbahn. Doch von seinem erlaufenem Tempo legte er leider nichts in den Schuß sondern schob den Ball in Richtung Tor, so dass der Ersatztorwart /Ehemalige Stürmer zur Ecke parieren konnte.
Die Angriffsbemühungen nahmen zu, leider wurde zu oft der falsche Mann angespielt. Bei dieser Überzahlsituation hätte das Team die sich ihm bietenden Chancen klar und einfach herausspielen müssen. Zu Recht ließen die Süd-Kieler Martin Krüger unbewacht, da seine Mitspieler ihn sowieso nicht sahen oder anspielten, obwohl er oft in aussichtsreichen Lagen war.
Aus dem Nichts gelang den Gästen dann plötzlich der Anschlusstreffer. Der Spieler mit der Nummer 8, den Joern Borghardt in der ersten Hälfte im Mittelfeld noch perfekt ausgeschaltet hatte bildete nun die Spitze und ließ bei einem Dribbling gleich vier Russeer hinter sich um dann mit einem Pikenschuss aus 12 Metern halbrechter Position den Ball unhaltbar neben den langen Pfosten ins Tor zu setzen. 3:1.
Kein Grund zur Sorge eigentlich. Das Polster war noch groß genug und auch der bisherige Spielverlauf ließ keine Zweifel aufkommen, wer gewinnen würde.
Doch löste dieses Tor Hoffnungen auf der Gästebank aus. Lautstark vermittelten sie ihrem Team eine „Jetzt erst Recht“ – Stimmung. Süd Kiel setzte nun auf die Taktik der letzten Saison: Jeder unzureichend abgeschlossene Russeer Angriff wurde lang auf den 8er gespielt, der mit seiner Stämmigkeit und seinen Finten seine Gegenspieler immer wieder vor Probleme stellte.
Bei seinem Freistoss aus 20 Metern musste Karsten Grammerstorf im Tor eine Glanzparade gegen das Geschoss auspacken. Nur fünf Minuten später führte eine eigentlich schlechte Flanke zum 3:2.
Der fehlerfreie Marco Büssinger traf die Hereingabe nicht richtig mit dem Kopf und der Ball landete beim überraschten 14er, der mit einer Direktabnahme Süd-Kiel endgültig ins Spiel zurück holte.
Es gab den berühmten Schlagabtausch, bei dem Tamer Erik mit einem Unterlattenknaller knapp die Entscheidung verpasste und Mirco Garleff einen gefährlichen Schuss abwehren konnte.
Die Hausherren konnten den Vorsprung noch ins Ziel retten. Leider ging unterwegs Mischa Wolf verloren, der sich eine schwere Verletzung am Ellenbogen zuzog. Von hier aus gute Besserung!
Die Damen trotzen den Klausdorferinnen ein 2:2 Unentschieden ab. Glückwunsch!!!
Flo
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Nächstes Spiel der Liga
| 11.09.2010 15:00 |
| TSV Russee |
| - |
| TSV Flintbek |
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| Stand: 05.09.2010 [©] |
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Tabelle »
| 3 |
Eidertal |
7 |
16 |
+7 |
| 4 |
Suchsdorfer |
6 |
13 |
+15 |
| 5 |
Schilksee |
7 |
12 |
+4 |
| 6 |
Russee |
6 |
10 |
+1 |
| 7 |
Holtenau |
6 |
10 |
-2 |
| 8 |
Wellsee |
6 |
9 |
+1 |
| 9 |
Altenholz |
6 |
9 |
+1 |
| 10 |
Flintbek |
6 |
9 |
-2 |
|
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